i-SiNUS Internatonal Sinus Institute

Endoskopische NNH-OP ist effektiv

Die endoskopische Operation der Nasennebenhöhlen bei chronischer Rhinosinusitis senkt langfristig die Krankheitskosten und Morbidität.

Die Auswertung einer großen US-amerikanischen Datendank mit 8936 Patienten ergab, dass 3 Jahre nach der Operation die Krankheitskosten um >10% gesenkt werden konnten (Purcell PL et al. Int Forum Allergy Rhinol 2015; 5:498-505). Die jährliche Antibiotikaeinnahme sank auf ca. 50%.
Damit zeigt auch diese Studie, dass die endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie ökonomisch wirksam ist.
Voraussetzung bleibt die korrekte Indikationsstellung, z.B. die vorherige erfolglose medikamentöse Therapie.

Riechminderung nach Infektion

Wenn nach einem Infekt der Geruchssinn anhaltend gestört ist, ist laut einer Studie aus Korea die Chance auf Erholung groß.

Obere Atemwegsinfektionen können zu ausgeprägten Riechstörungen führen, die über die Zeit der akuten Schleimhautschwellung andauern. Als Ursache vermutet man Infekt bedingte Schädigungen der Riechschleimhaut in der Nase, von Rezeptoren oder zentralen Riecharealen. Eine Untersuchung aus Korea gibt Anlass zur Hoffnung für Patienten: Es wurde nach über 2 Jahren eine deutliche Besserung des Riechvermögens bei >85% der Patienten beobachtet (American Journal of Rhinology Allergy 2014; 28:419-22). In 32% normalisierte sich das Riechvermögen. Die Erholung des Riechsinnes war bei längerer Zeitdauer der Nachbeobachtung und bei Frauen häufiger. Als zwischenzeitliche Therapie wird ein Riechtraining empfohlen.