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Riechminderung nach Infektion

Wenn nach einem Infekt der Geruchssinn anhaltend gestört ist, ist laut einer Studie aus Korea die Chance auf Erholung groß.

Obere Atemwegsinfektionen können zu ausgeprägten Riechstörungen führen, die über die Zeit der akuten Schleimhautschwellung andauern. Als Ursache vermutet man Infekt bedingte Schädigungen der Riechschleimhaut in der Nase, von Rezeptoren oder zentralen Riecharealen. Eine Untersuchung aus Korea gibt Anlass zur Hoffnung für Patienten: Es wurde nach über 2 Jahren eine deutliche Besserung des Riechvermögens bei >85% der Patienten beobachtet (American Journal of Rhinology Allergy 2014; 28:419-22). In 32% normalisierte sich das Riechvermögen. Die Erholung des Riechsinnes war bei längerer Zeitdauer der Nachbeobachtung und bei Frauen häufiger. Als zwischenzeitliche Therapie wird ein Riechtraining empfohlen.